|
Hier arbeite ich mit der Ohrakupunktur nach Nogier und der Neuen Schädelakupunktur nach Yamamoto. Sie werden von mir zusätzlich zur Körpertherapie eingesetzt.
Die Ursprünge der Ohrakupunktur reichen bis ins China des 1. Jhd. v. Chr. zurück. Auch in Persien und Ägypten wurde die Ohrakupunktur bereits vor 2000 Jahren zur Schmerzlinderung eingesetzt. Systematisch erforscht wird die Ohrakupunktur seit 1950 - zunächst durch den französischen Arzt Paul Nogier. Er entdeckte in der Folgezeit, das alle Organe des Körpers am Ohr repräsentiert sind.
Die neue Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA) wurde in Ihrer Systematik in den 60er Jahren von dem japanischen Arzt Dr. med. Toshikatsu Yamamoto begründet und im Laufe der folgenden Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt und systematisiert.
Durch einen Zufall entdeckte Yamamoto Punkte am Schädel die eine Schmerzreduktion bewirkten. Durch Experimente fand er immer neue Punkte, die sich bei vielen Patienten und Indikationen als erfolgreich herausstellten. Mit der Zeit zeigte sich ein System von Punkten am Schädel, welches den gesamten Körper abbildete.
Diese Somatotope oder Mikrosystem sind Repräsentationen des gesamten Organismus auf einen seiner Teile. Die Besonderheit dieses Mikrosysems besteht in der Verbindung des anatomischen Ansatzes der westlichen Medizin mit dem funktionell-energetischen der östlichen Medizin.
Die YNSA eignet sich besonders bei akuten und chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates, bei funktionellen Störungen und Paresen.
|